Codices

Die ursprüngliche Fassung der Sammlung ist zwar verschollen, aber das Originalkorpus, das dem Kalenderjahr nach in jeweils vier drei Monate umfassende Bände aufgeteilt war, ist dank der Existenz von sechs Kopien größtenteils rekonstruierbar. Fünf dieser Exemplare werden heute noch an ihrem Entstehungsort aufbewahrt, nämlich in den Zisterzienserklöstern Heiligenkreuz, Lilienfeld und Zwettl und den Benediktinerklöstern Admont und Melk, während das sechste, das möglicherweise aus dem Augustiner- Chorherrenstift St. Pölten stammt, jetzt in der Österreichischen Nationalbibliothek liegt.
Nur im Falle des Melker Exemplars, das anders als die übrigen weitgehend aus dem 15. Jahrhundert, und nicht aus der Zeit um 1200 stammt, sind die zwölf Monate vollständig vorhanden. Man kann davon ausgehen, dass in den anderen Fällen Einzelbände verloren gingen bzw. dass Exemplare nie fertiggestellt worden sind.

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